Materialbeschaffenheit und Brandverhalten von KLTs fordern innovativen Brandschutz
mit Brandschutz von WAGNER Kleinladungsträger ganz groß schützen
Just-in-time Lieferungen aus dem KLT-Lager sichern:
mit der aktiven Brandvermeidung OxyReduct®
Auch auf engstem Raum Löschen ohne Folgen
mit der rückstandslosen Gaslöschanlage FirExting®

Dem Brandschutz im Kleinladungsträger-Lager (KLT-Lager) kommt eine besondere Bedeutung zu. Da KLT-Lager häufig als Zulieferer arbeiten, stehen effiziente Prozesse und just-in-time Lieferungen hier absolut im Fokus. Auch just-in-sequence Lieferungen, bei denen der Zulieferer die Ware in einer bestimmten Reihenfolge packt, damit sie beim Abnehmer genauso entgegengenommen und direkt verarbeitet werden kann, sind im KLT-Lager immer häufiger zu finden. Besonders die Automobilindustrie greift auf die Zulieferung von Teilen aus just-in-sequence-Lagern zurück und verbaut diese umgehend. Damit die Produktion des Kunden stets reibungslos läuft, sind Betriebsunterbrechungen innerhalb der automatischen bzw. standardisierten Kleinteilelager absolut auszuschließen. Denn im Brandfall ist nicht nur der Betrieb des Lagers, sondern auch die Produktivität des Kunden gefährdet. Sobald die Beschaffung der Ware aus dem automatischen Kleinteilelager nicht termingerecht und zuverlässig erfolgt, kann es zu einem Produktionsstillstand beim Kunden kommen, der hohe Kosten verursachen würde.

Brandrisiken und Brandursachen im automatischen Kleinteilelager

Der hohe Grad an Automatisierungstechnik im KLT-Lager hat eine erhöhte Brandgefahr zur Folge. Die häufigste Ursache für Brände stellen dabei Elektrokomponenten dar: Kurzschlüsse an Regalbediengeräten (RBG), Überhitzung elektrischer Anlagen oder Kurzschlüsse an stromführenden Leitungen und in Schaltschränken stellen typische Brandursachen im KLT-Lager dar.

Kleinladungsträger sind besonders risikobehaftet

Im Kleinladungsträger-Lager gelten spezielle Anforderungen an den Brandschutz, da das Material der im Lager verwendeten Kleinladungsträger besondere Eigenschaften aufweist. Zum einen stellt die sehr gute Brennbarkeit des Kunststoffes, aus dem die Kleinladungsträger bestehen, ein Problem dar: Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) verhalten sich bei thermischer Aufbereitung wie brennbare Flüssigkeiten. Zum anderen weisen die Materialien beim Brand eine vergleichbare Wärmefreisetzung wie Diesel oder Benzin auf. Nach einer gewissen Verbrennungszeit tropft das unter Hitze verflüssige Material in brennenden Tropfen ab. Dies führt zu einem so genannten Lachenbrand unterhalb der Lagerkonstellation. Ergebnis: Die weitere Brandentwicklung ist äußerst dynamisch.

Die Bauweise der schmalen bis zu 40 m hohen Regalsysteme mit sehr geringen Zwischenräumen begünstigt außerdem eine rasend schnelle Brandausbreitung im Lager. Der sogenannte Kamineffekt führt dazu, dass aufsteigende Brandgase höher gelegene Güter entzünden, sodass für eine Durchzündung bis unter die Hallendecke wenige Minuten ausreichen.

Brandbekämpfung im Kleinladungsträger-Lager?

Die Brandbekämpfung im automatischen Kleinteilelager gestaltet sich aufgrund der besonderen Gegebenheiten als eher schwierig: Ein Brand der Kunststoffe Polypropylen und Polyethylen ist mit Wasser oder Sprühnebel schwer zu löschen. Im Brandfall schmilzt das Material und bildet eine ölige Schicht, sodass sich Wasser schwer auf den Kunststoffoberflächen applizieren lässt. Das Wasser perlt ab, der Kunststoff ist nicht benetzbar wie etwa Kartonagen. Brennendes Abtropfen des Materials löst außerdem einen Dominoeffekt aus, indem weitere darunterliegende Kleinladungsträger entzündet werden. Konventionelle Löschanlagen wie etwa Sprinklersysteme können bei großen Lagerhöhen nur eingeschränkt zuverlässig löschen, da eine verlängerte Auslösezeit vorausgeht. Durch die Lagerhöhe und Warendichte zwischen den Regalbediengeräten ist die Brandbekämpfung durch die Feuerwehr im Kleinteilelager eingeschränkt. Begrenzte Angriffswege, starke Hitzeentwicklung und herabstürzende Teile können die Löscharbeiten erschweren und die Hilfskräfte gefährden. Zu den Brandfolgen zählen neben empfindlichen Betriebsunterbrechungen oft auch ein Totalverlust und Umweltschäden.

Mehr Sicherheit mit maßgeschneidertem Brandschutz

Brandvermeidung im KLT-Lager

Mit dem Brandvermeidungssystem OxyReduct® bietet WAGNER eine innovative Brandschutzlösung, die durch kontinuierliche Reduktion des Sauerstoffgehalts eine Schutzatmosphäre im Raum aufbaut. Die Verwendung von Stickstoff zur Sauerstoffreduktion hat ganz entscheidende Vorteile: Stickstoff ist nicht toxisch und mit 78,09 Vol.-% der Hauptbestandteil der normalen Umgebungsluft.

Warum WAGNER?

WAGNER bietet Betreibern eine Brandschutzlösung an, die nicht nur individuell auf das Lager zugeschnitten ist, sondern sowohl die Ware als auch die Investitionen des Unternehmens nachhaltig schützt und somit die Lieferverpflichtungen sichert.

Vorteile

  • Platzsparend
    Im Vergleich zu Löschanlagen verminderter Platzbedarf und somit größere Ausnutzung des Lagervolumens.
  • Sicher
    Aktives Brandvermeidungssystem für dauerhaften und zuverlässigen Brandschutz.
  • Individuell
    Maßgeschneiderte Schutzkonzepte für kundenspezifische Risiken und Schutzansprüche.
  • Einfach
    Stickstoffgewinnung für die Sauerstoffreduktion im Schutzbereich direkt vor Ort aus der Umgebungsluft.
  • Energieeffizient
    Energieeinsparpotenzial mit VPSA-Technik bis zu 80% im Vergleich zur konventionellen Membrantechnik.
  • Flexibel
    Problemlose Anpassung bei Nutzungsänderungen oder Gebäudeumbau.
  • Umweltfreundlich
    Präventiver Brandschutz vermeidet Folgeschäden durch kontaminiertes Löschwasser und giftige Brandgase.

Referenzprojekte

IMPERIAL Automotive Logistics GmbH, Flechtdorf (Deutschland): Sauerstoffreduzierungsanlage schützt das automatisierte Kleinteilelager

Die IMPERIAL Automotive Logistics GmbH ist ein Spezialist für sämtliche Waren- und Informationsflüsse entlang der Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie. WAGNER schützt das 10.000 Quadratmeter große Automatische Kleinteilelager (AKL) mit seinen innovativen Brandschutzlösungen zur aktiven Brandvermeidung und Brandfrühesterkennung.

zum Applikationsbericht

Engel Elektroantriebe GmbH, Walluf (Deutschland): Maßgeschneiderte Brandschutzlösung für die effiziente Lagerliftlösung

Ein Shuttlesystem dient dem Premium-Hersteller zur sicheren Lagerung von seinen Motoren, Getrieben und Regeleinheiten. Besonderen Wert legt das Unternehmen neben der raumsparenden Lagerung auf die zuverlässige und frühestmögliche Rauchdetektion durch ein Ansaugrauchmeldesystem von WAGNER sowie die rückstandsfreie Gaslöschanlage im Brandfall.

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Auf der SICHERHEIT in Zürich stellt Brandschutzexperte WAGNER seine Lösungen für eine sichere Zukunft vor - überzeugen Sie sich vor Ort von den innovativen Ideen.

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Auf der CeMAT in Moskau stellt das Anlagenbau-Unternehmen WAGNER Brandschutzsysteme für alle Lagerarten vor: Überzeugen Sie sich vor Ort!

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Die WAGNER Group hat mit Wirkung zum 15. Mai 2017 die Mehrheit an dem norwegischen Unternehmen Hypoxic Technologies übernommen.

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