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Case Study: Senckenberg Museum

Maßgeschneiderte Brandschutzlösungen für einzigartige Präparate

Ob Ornithologie (Vögel), Mammalogie (Säugetiere) oder Herpetologie (Amphibien und Reptilien): Im Hauptgebäude des Senckenberg Museums lagern die teilweise einzigartigen, unwiederbringlichen Präparate, für die seit 2009 umfangreicher Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Frankfurter Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums vorgenommen werden. Hierzu wurden die Räume mit einer umfangreichen Branddetektion sowie einer FirExting®-Gaslöschanlage mit Argon ausgestattet.

Brandschutz mit Edelgas

Über das Projekt

Bei den Umbaumaßnahmen des Senckenberg Museums zogen zahlreiche naturkundliche Sammlungen in neue Räumlichkeiten um. Darunter viele der in Alkohol konservierten Präparate aus der Ornithologie, der Mammalogie und der Herpetologie. Durch das Einlegen in Alkohol, bilden die Präparate ein besonderes Brandrisiko.

Über den Kunden

Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ihrem Motto treu geblieben: zu forschen und die Ergebnisse in die Öffentlichkeit zu tragen. Ihre Wissenschaft, Sammlungen und Museen haben eine herausragende Stellung in der Biodiversitätsforschung.

Schutzziele

  • Sachschutz
    Die eingelagerten, zum Teil unwiederbringlichen Präparate müssen für die Wissenschaft und Museumsbesucher nachhaltig geschützt werden.
  • Brandschutz
    Es darf kein Feuer ausbrechen, da der Alkohol in den Gefäßen eine schnelle Brandausbreitung begünstigen würde.
  • Personenschutz
    Mitarbeiter müssen bestmöglich vor Feuer geschützt werden.

Risikoanalyse

  • Hohe Brandlast
    Die Sammlung ist in Alkohol konserviert und birgt daher ein höheres Brandrisiko.
  • Schnelle Ausbreitung
    Der zur Konservierung genutzte Alkohol trägt zu einer schnelleren Brandausbreitung bei.
  • Räumlichkeiten
    Unterschiedliche Lagerräume mit unterschiedlichstem Lagergut macht eine einheitliche Lösung schwierig.

Edelgas zur Brandbekämpfung

Die Lösung für die brandschutztechnischen Anforderungen des Senckenberg Museums ist eine FirExting®-Gaslöschanlage mit Argon. Diese verhindert in Kombination mit einer frühestmöglichen Branddetektion, dass die teilweise einzigartigen, unwiederbringlichen Präparate in den Sammlungen der Ornithologie (Vögel), der Mammalogie (Säugetiere) und der Herpetologie (Amphibien und Reptilien) des 1908 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Hauptgebäudes durch einen Brand zerstört werden.

In der Herpetologie sind die spezifischen Eigenschaften des Löschgases Argon besonders vorteilhaft: Ein großer Teil der Präparate ist in Alkohol konserviert. Würden die Behälter bei einem Brand beschädigt, würde sich der Alkohol auf dem Boden in Lachen sammeln und eine rasend schnelle Brandausbreitung begünstigen. Dies kann durch den Einsatz der FirExting®-Gaslöschanlage verhindert werden. Das Löschgas Argon ist durch sein hohes spezifisches Gewicht schwerer als Luft und eignet sich daher ideal, um Bereiche mit Brandlasten in Bodennähe zu löschen.


Kundennutzen

  • Sicher
    VdS-anerkannte und zertifizierte Brandschutzlösung; zuverlässiger Schutz von einzigartigen, unwiederbringlichen Präparaten.
  • Flexibel
    Flexibler Planungsspielraum: Brandschutzlösung ist bei Erweiterung flexibel an die neuen Bedingungen anpassbar.
  • Sauber
    Löschgas hinterlässt keine Rückstände in den Schutzräumen. Folgeschäden durch das Löschgas sind damit auszuschließen.
  • Umweltfreundlich
    Niedrige Betriebskosten – hohe Energieeffizienz im Betrieb.

Weitere Informationen

Das unter Denkmalschutz stehende Hauptgebäude des Frankfurter Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums wurde im Jahr 1908 errichtetet. Aufgrund des begrenzten Lagerplatzes wurde es ab 2009 umfänglich erweitert.

Seit dem Start der umfangreichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Frankfurter Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums im Jahr 2009 sind 22 Millionen Sammlungsobjekte umgezogen, klimatisierte Sammlungsräume und Labore errichtet und moderne Arbeitsräume geschaffen. Damit ist es das bisher größte Bauprojekt von Senckenberg.  2018 feierte die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung den Abschluss des Umbaus.